Die Technik

Für den Einsatz in verteilten Umgebungen (mehrere Lokationen mit eigenen Datenbank-Servern) haben wir einen eigenen systemunabhängigen Mechanismus zur Datenreplikation entwickelt, der, anders als beim Data Warehouse Konzept, sowohl zentrale als auch lokale Datenmodifikationen unterstützt.

Natürlich haben wir uns bisher nicht ausschließlich mit der Entwicklung von Datenbankanwendungen befasst, sondern besitzen auch fundierte Kenntnisse der Windows-Programmierung.

Weiterhin verfügen wir über ein ausgeprägtes Wissen im Bereich der Objekt-Orientierung aufgrund von Tätigkeiten im Rahmen des Projektes "Objekt-Orientierte Systementwicklung eines Auftragsdispositions-Systems der BASF AG", über das Institut für "Angewandte Kybernetik und interdisziplinäre Systemforschung" in Krefeld.

Um dem zukünftig immer stärker werdenden Bedarf nach dezentralen, flexiblen und internetfähigen Applikationen gerecht zu werden, basieren unsere Systeme auf einer mehrstufigen Architektur, die es erlaubt, die Schnittstelle zum Anwender über verschiedene Wege zu realisieren: zum einen als traditionelle Windows-Anwendung mit all ihren Vorteilen hinsichtlich Bedienerfreundlichkeit und dem Look and Feel von Windows; zum anderen als internetbasierte Applikation. Dieses Applikationsdesign ermöglicht den Einsatz der Software überall dort, wo ein Zugang zum Internet zur Verfügung steht. Der angenehme Nebeneffekt: es entfallen die zeit- und kostenintensiven Installationsprozeduren; die Aktualisierung der dezentral erfassten Daten erfolgt automatisiert über das Internet.

Die von uns entwickelten Anwendungen stellen Client-Server Systeme im klassischen Sinne dar. Hierbei wird die Anwendungslogik zu einem sehr hohen Prozentsatz bereits von der Datenbank durch den Einsatz spezieller Mechanismen abgebildet. Vorteil dieser Architektur ist u.a. die Minimierung der Netzwerkbelastung durch Verringerung des zu transferierenden Datenvolumens. Der Server übernimmt den größten Teil der Anwendungslogik und stellt den Clients somit umfangreiche Funktionalitäten bereit. Diese 2-Schicht-Architektur wurde bereits zu einem frühen Zeitpunkt in eine 3-Schicht-Architektur überführt, die eine weitere logische Trennung der Dienste und Funktionalitäten vorsieht und auf eine leichtere Integration externer Systeme und die flexiblere Nutzung vorhandener Ressourcen im Netzwerk abzielt.